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Temperaturprofil im Wärmeübertrager

Online Messung des axialen Temperaturprofils in Wärmeübertragerrohren

Anweisung zur Auswertung der Messergebnisse

  • Berechnen Sie für jeden Messpunkt den Wärmestrom, der mantelseitig auf das Fluid übertragen wird. Stellen Sie die gesamten Ergebnisse vollständig und übersichtlich dar.
  • Werten Sie diese Wärmeströme hinsichtlich gemittelter Wärmeübergangskoeffizienten aus. Rechnen Sie diese in Nusseltzahlen um.
  • Beschreiben und Vergleichen Sie die einzelnen aufgenommenen Temperaturprofile und ermitteln Sie die ersitlichen Flächen für den Bereich einphasiger Erwärmung und für die Verdampfung.
  • Stellen Sie ihre Wärmeübertragungskoeffizienten den Werten gegenüber, welche Sie anhand der Literaturkorrelation ermittelt haben.
  • Berechnen Sie für die untersuchten Betriebspunkte die axialen Temperaturprofile mit den zur Verfügung gestellten Modellgleichungen.
  • Diskutieren Sie Übereinstimmungen zu Ihren eigenen Messergebnissen und geben Sie gegebenenfalls Ursachen für Abweichungen der experimentellen und modellgestützt berechneten Ergebnisse an.

Zusätzlich zu der Auswertung finden Sie die Versuchsdurchführung unter folgendem Link:
Durchführung und Auswertung des axialen Temperaturprofils im Wärmeübertragerrohr

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Temperaturprofil im Wärmeübertrager

Online Messung des axialen Temperaturprofils in Wärmeübertragerrohren

Im Remote Lab steuern Studenten eigenständig eine Versuchsanlage zur Messung des axialen Temperaturprofils im Innenrohr eines Doppelrohrwärmeübertragers. Über die Pumpensteuerung kann der Massenstrom im Innenrohr eingestellt werden. Die Temperatur im Mantelraum, über welchen der Massenstrom beheizt wird, kann ebenfalls geregelt werden. Da die Strömung an der Unterseite des aufrecht installierten Wärmeübertragers eintritt und aus der Beheizung Teilverdampfung im Innenrohr resultiert, verlässt den Wärmeübertrager eine zweiphasige Strömung, deren Flüssigkeits- bzw. Dampfanteil wesentlich von den Betriebsparametern Massenstrom und Manteltemperatur abhängt. Durch den anschließenden Phasentrenner werden Dampf- und Flüssigkeisstrom getrennt voneinander abgeführt und mit separaten Waagen einzeln erfasst. Auch der einphasige, flüssige Massenstrom im Wärmeübertragereintritt wird gravimetrisch erfasst. Mit den zur Verfügung gestellten Stoffwerten des wässrigen Stoffsystems und den eingestellten bzw. aus Messwerten auszuwertenden Betriebsparametern kann so eine Energiebilanz um den Wärmeübertrager aufgestellt und die ermittelten Wärmeströme in einen Zusammenhang mit Massenstrom und Manteltemperatur gebracht werden.

Das digitale Skript erhalten Sie über den folgenden Link:


Das vollständige Skript erhalten Sie über den folgenden Link:
Skript axiales Temperaturprofil im Wärmeübertragerrohr

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Temperaturprofil im Wärmeübertrager

Zielgruppe
Studenten im Rahmen von Fachlabor- und Vorlesungsversuchen.
Vorlesungsbezug
Wärme- und Stoffübertragung, Wärmeübertrager, Appartebau
Verfügbarkeit
Auf Anfrage.
Dauer
Variabel - aktuell noch keine detaillierte Zeitangabe möglich.
Forschungsbereich
Energie- und Verfahrenstechnik
Voraussetzung
Grundlegende Lehrinformationen (Massen- und Energiebilanzen sowie das Wärmeübertragungsverhalten und Korrelationen) werden am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum ab dem fünften Semester übermittelt.
Art des Experiments
Aufstellung von Massen- und Energiebilanzen sowie die Erfassung eines axialen Temperaturprofils in einem Wärmeübertrager mittels eines faseroptischen Temperatursensors. Es folgt eine anschließende Gegenüberstellung von im Vorhinein formulierten Erwartungen (mittels Nusselt-Korrelationen) und realen Messwerten. Praxisnahe Gegebenheiten, wie der Gültigkeitsbereich von Korrelationen, Messunsicherheiten und Reproduzierbarkeit der Messwerte treten hier in den Vordergrund.
Beschreibung
Es kann von außerhalb des Labors ein teil- bzw. vollverdampfender Wärmeübertrager über gewisse Parameteränderungen gesteuert werden. Über einen faseroptischen Temperatursensor wird ein axiales Temperaturprofil ermittelt und mittels Massen- und Energiebilanzierungen eine Aussage über Wärmeübertragungssituation getroffen. Ermittelte reale Ergebnisse werden anschließend mit Erwartungsgrößen, welche über Korrelationen zu bestimmen sind, verglichen.
Kontakt

Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik
Prof. Dr.-Ing. Marcus Grünewald
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0234 / 32 26426

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